Kunterbuntes Kindergartenalphabet

Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht des Kindergartenpersonals beginnt mit der Übergabe des Kindes, entweder beim Bus oder im Kindergarten, und endet wieder bei der Übergabe bzw. beim Abholen des Kindes.

Das Abholen der Kinder durch Geschwister, ist ab dem 14. Lebensjahr möglich. Bei Änderungen der Abholpersonen, muss dies im Kindergarten gemeldet werden.

Arztbestätigung

Zur Anmeldung ist unter anderem eine ärztliche Bescheinigung über den allgemeinen Gesundheitszustand des Kindes mitzubringen. (siehe Formblatt im Download- Bereich)

Jedes Kind braucht jedes Kindergartenjahr eine neue Bescheinigung.

Abmeldung

Wenn euer Kind aufgrund von Urlaub oder Krankheit den Kindergarten nicht besuchen kann, bitte im Kindergarten telefonisch oder per Mail Bescheid geben.

Allergene

Bekannte Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten bitte sofort im Kindergarten melden. Die Allergeninformation des täglichen Mittagessens ist im Speiseplan ersichtlich und kann online oder im Kindergarten- Eingangsbereich eingesehen werden.

Anfang

In der ersten Woche starten wir mit veränderten Öffnungszeiten und ohne Mittagsbetrieb. Dadurch ermöglichen wir den Kindern einen sanften Einstieg.

Wir arbeiten nach dem Konzept des Berliner Eingewöhnungsmodells und begleiten die Kinder und Eltern sehr individuell.

Anmeldung

Die Kindergartenanmeldung findet bei uns zwischen Jänner und März statt. Dazu gibt es eine persönliche Einladung für alle Familien in der Gemeinde.

Auch wenn euer Kind erst im Laufe des Kindergartenjahres einen Platz benötigt, bitten wir euch den Bedarf bereits im Frühjahr- bei der offiziellen Anmeldung- bekannt zu geben. Nur so kann ein Platz im Haus bzw. im Bus gewährleistet werden.

Bewegung

„Bewegung ist der Motor des Lebens und des Lernens. Kinder eignen sich die Welt durch Bewegung an.“

Aufgrund dieser Tatsachen haben wir unser Haus von überflüssigen Möbeln, Tischen und Stühlen befreit. Wir gehen davon aus, dass der Boden die geeignetste Spielfläche für Kinder ist und nur in Ausnahmefällen z.B.: Restaurant, Werkstatt… Tische notwendig sind. Auch Knietische, Bodenmalflächen, Staffeleien, Podeste, Stiegen… laden zum Entdecken und Erfahren in unterschiedlichsten Lagen ein.

Täglich treffen wir uns im Polsterkreis, der ebenfalls dem kindlichen Bedürfnis nach individueller Sitzhaltung entspricht.

Buchtausch

Jährlich gibt es einen Büchertauschtag (Wochentag ändert sich jedes Jahr), an welchem die Kinder ihr eigenes Buch, mit dem der anderen Kinder tauschen können. Dazu nimmt jedes Kind zu  Beginn ein Buch von zuhause mit und stellt es dann der Kindergartenbücherei zur Verfügung. Pro Woche kann ein Buch ausgeliehen werden.

Bildungspartnerschaft

Der Austausch mit den Eltern, dem Erhalter, der Schule, der Gemeinde, dem Team ist uns ein besonderes Anliegen. Das Wohl des Kindes steht immer im Mittelpunkt.

Eine enge Kooperation zwischen Familie und Kinderbetreuungseinrichtung kann optimale Entwicklungsbedingungen für das Kind in beiden Lebensbereichen begünstigen. Außerdem ist es uns ein Anliegen Eltern und ihren Erfahrungsschatz, ihr Können, ihre Stärken… in unser Haus zu holen, um voneinander lernen zu können.

Bildungsrahmenplan

Es ist für uns selbstverständlich nach den Vorgaben und den Anforderungen des Bildungsrahmenplans zu arbeiten. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung frühkindlicher Kompetenzen, wobei das Spiel als die wichtigste Lernform gilt.

Bustransport

Ab einem Kilometer Entfernung zum Kindergarten gibt es die Möglichkeit einen Bustransport in Anspruch zu nehmen. Bei Anmeldung zum Bustransport verpflichten sich die Eltern, ihr Kind zu den vorgegebenen Bushaltestellen zu bringen. Zu Kindergartenbeginn erhalten die Eltern, jedes Jahr neu, die genauen Buszeiten.

Für den Transport werden monatlich 15€ pro Familie abgebucht. Die Abrechnung erfolgt quartalsmäßig.

Charakter

Jeder Mensch hat seine eigenen Vorlieben, Stärken, Interessen… oder Schwächen. Wir versuchen uns auf jeden einzelnen, bestmöglich einzulassen und seine Persönlichkeitsentwicklung achtsam zu begleiten. Die Vielfalt der Charaktere in unserem Haus sehen wir als großes Potential aber auch als Herausforderung. Wir Pädagoginnen haben dabei unterschiedliche Vorgehensweisen und Zugänge, die zwar grundsätzlich unserem Konzept entsprechen, aber eben auch von unserem Charakter geprägt sind.

Danke

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und Erhalter, eure Unterstützung und eure Ideen und sagen aufrichtig Danke für euer großes Vertrauen.

 

Elternabend

Unser erster Elternabend für Neueinsteiger findet immer im Juni statt. Dazu gibt es eine persönliche Einladung.

Weiters gibt es in den ersten Wochen nach Kindergartenbeginn einen Elternabend für alle Eltern.

Unsere Elternabende beginnen immer mit einem offenen Elterntreff, der zum Kennenlernen, Austausch und gemütlichen Ankommen im Haus dienen soll. Um 20.00 Uhr startet dann der offizielle Teil.

Elternpflichten

Wir bitten alle Eltern die Angebote zur Elternzusammenarbeit zu nützen und mit uns zum Wohle des Kindes zu kooperieren.

Außerdem sehen wir auch als Pflicht der Eltern die Öffnungszeiten des Kindergartens einzuhalten, Krankheiten der Kinder zu melden bzw. den regelmäßigen Besuch der Kinder im Kindergarten zu unterstützen.

Elternvertreter

Jedes Jahr findet in den ersten Wochen des Kindergartenjahres ein Elternabend statt, an dem die Elternvertreter gewählt werden.

Die Elternvertreter vertreten die Anliegen der Eltern und unterstützen bzw. bereichern Aktionen des Kindergartens.

Entwicklungsgespräch

Wir bieten regelmäßig (durchschnittlich einmal im Jahr) Entwicklungsgespräche an. Es ist für uns wichtig, über das Umfeld des Kindes, den Vorlieben… Bescheid zu wissen, um so das Kind besser kennen zu lernen und begleiten zu können.

Bei Fragen und Anliegen können Eltern einen Termin mit der gruppenführenden Pädagogin für ein Gespräch vereinbaren.

Erhalter

Der Erhalter des Kindergartens Grünbach ist die Gemeinde Grünbach bei Freistadt.

Ferien und freie Tage

In den Weihnachtsferien (24.12.- 6.1.), den Osterferien (Karwoche einschließlich Osterdienstag) und am Pfingstdienstag ist der Kindergarten geschlossen.

Sommerferien beginnen 2 Wochen nach Schulschluss und enden eine Woche vor Schulbeginn.

Feste

Feste haben für Kinder große Bedeutung und sind fester Bestandteil in unserer Arbeit. Dabei ist es für uns wichtig, dass Kinder Rituale, Bräuche und Gepflogenheiten ganzheitlich erleben. Unsere Feste sind in erster Linie ein MITEINANDER und haben keinen Aufführungscharakter. Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde sind herzlich eingeladen beim Martinsfest oder der Geburtstagsfeier mitzufeiern.

Fundkiste

In unserem Haus gibt es eine Fundkiste für liegengebliebene Gegenstände. Ein Blick in die Kiste lohnt sich allemal. Der eine oder andere Schatz kann dabei zum Vorschein kommen.

In regelmäßigen Abständen schicken wir auch Fotos der Fundgegenstände per Mail an die Eltern.

Freispiel

Das Freispiel hat in unserem Kindergarten einen großen Stellenwert. Die Raumgestaltung, das Ausstattungsangebot und der freie Zugang zu unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen sollen die Kinder anregen tätig zu werden und so ihre Entwicklungsaufgaben meistern zu können. Kinder entscheiden dabei mit wem, wie lange, was und wo sie spielen. Die Aufgaben der Erwachsenen in dieser Zeit sind die Begleitung und Unterstützung der Spielprozesse, Materialbeschaffer zu sein und Bildungsprozesse zu beobachten und zu dokumentieren.

Gatschgewand

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“

Nach diesem Motto entscheiden wir uns fast täglich, den Garten zu öffnen. Das mit Namen versehene Gatschgewand und die Gummistiefel können im Kindergarten deponiert werden und sind so jederzeit für das Kind verfügbar.

Geburtstag

Bei uns haben Eltern, Großeltern… die Möglichkeit bei der Geburtstagsfeier ihres Kindes im Kindergarten dabei zu sein. Das Geburtstagskind gestaltet seine eigene Feier ganz individuell mittels Bildkarten und hat an diesem Tag eine besondere Stellung im gesamten Haus.

Gesunder Kindergarten

Es ist uns ein großes Anliegen, Kinder in den Bereichen Bewegung, gesunde Ernährung, psychisches Wohlbefinden und „gesunde Umwelt“ zu begleiten, Bewusstsein zu schaffen, Vorbild zu sein und prophylaktisch zu arbeiten.

Das Projekt „Gesunder Kindergarten“ wird vom Land OÖ unterstützt und steht für ganzheitliche Gesundheitsförderung.

Gesunde Küche

Die Schulausspeisung, die uns täglich mit einem warmen Mittagsessen versorgt, ist mit dem Zertifikat „Gesunde Küche“ ausgezeichnet.

Hausschuhe

Kinder brauchen bei uns im Haus für die Werkstatt und das Restaurant Hausschuhe.

Haus voll Musik

Jedes Jahr findet im Brucknerhaus, veranstaltet von der Streichervereinigung Oberösterreich, ein Konzerterlebnis „Haus voll Musik“ für alle Schulanfänger statt. Wir nehmen dieses Angebot wahr und ermöglichen unseren Schulanfängern besondere musikalische Erfahrungen.

Inklusion

„Alle dürfen alles lernen, jeder darf auf seine Weise lernen und jeder bekommt die Hilfen, die er braucht.“ Prof. Georg Feuser  

Wir möchten in unserem Haus allen Kindern einen Platz anbieten und das Gefühl vermitteln, dass sich alle Kinder auf der Basis ihres jeweiligen Entwicklungsstandes im gemeinsamen Handeln, Spielen und Lernen als kompetent erfahren können.  Unser Ziel ist, dass alle Eltern ihr Kind mit besonderen Bedürfnissen im eigenen Wohnort anmelden können und entsprechende Rahmenbedingungen in der betreffenden Kinderbetreuungseinrichtung organisiert werden. So leben wir in unserem Haus schon seit vielen Jahren Inklusion.

Jause

Wir legen großen Wert auf eine wertvolle Jause, aus welcher der Körper Kraft und Energie schöpfen kann.

Einmal wöchentlich bereiten wir gemeinsam mit den Kindern ein kunterbuntes Buffet für alle im Haus zu. So lernen Kinder neue Lebensmittel und Geschmäcker kennen und können sich aktiv an deren Verarbeitung und Zubereitung beteiligen. Außerdem schmeckts meist in einer Gruppe viel besser und mit Freunden ist man oft mutiger bei der Verkostung von noch unbekannten Nahrungsmitteln.

Es besteht die Möglichkeit Schulmilch vom Milchbauern Fam. Ecker aus Hirschbach zu bestellen. Die Kinder können sich monatlich für Kakao oder Milch entscheiden. Die Kosten werden jeweils zu Monatsende bekanntgegeben und der Betrag im Kindergarten eingesammelt.

Kaliumjodid Tabletten

Kaliumjodid-Tabletten bieten nach einem AKW-Unfall durch zeitgerechte Einnahme einen Schutz vor Einlagerung von radioaktivem Jod in die Schilddrüse und können so vor Schilddrüsenkrebs schützen.  Im Falle eines Reaktorunfalls entscheiden Eltern mittels Einverständniserklärung, ob ihr Kind das Medikament erhalten soll oder nicht.

Die Einverständniserklärung wird jährlich zu Kindergartenbeginn aufgelegt, von den Eltern auf Aktualität überprüft und neu unterschrieben.

Kindergartenpflicht

Kindergartenpflicht besteht für alle Kinder, mit Hauptwohnsitz in Oberösterreich, die vor dem 1. September des jeweiligen Jahres das 5. Lebensjahr vollendet haben und im Folgejahr schulpflichtig werden, bis zum Schuleintritt.

Keine Kindergartenpflicht besteht an schulautonomen freien Tagen und in gesetzlichen Schulferien.

Konzeption

Unser Bild vom Kind, unsere Arbeitsweisen und Ansichten, unsere Zugänge und unser Verständnis über die Rolle der Pädagoginnen im Haus sind in unserer Konzeption verankert und werden täglich gelebt. Jede Mitarbeiterin weiß über den Inhalt der Konzeption Bescheid und ist verpflichtet, danach zu arbeiten. Durch wöchentliche Teamsitzungen und interne Fortbildungen werden neue Mitarbeiter eingeschult und Themen überprüft.

Kunterbunttag

Einmal wöchentlich findet unser Kunterbunttag statt. An diesem Tag können sich die Kinder, nach dem gemeinsamen Treffen im großen Morgenkreis, für Workshops entscheiden und aktiv Themen aus dem Bereich Gesundheit erarbeiten bzw. erleben.

Krankheit

Wenn ein Kind krank ist, bitte im Kindergarten per Telefon oder Mail melden.

Läuse

Wenn euer Kind Läuse hat, bitte im Kindergarten melden, das Kind zu Hause lassen und mit entsprechenden Mitteln behandeln. Nach erfolgreicher Behandlung sollen die Kinder einige Zeit regelmäßig kontrolliert werden, denn die erfolgreiche Entlausung schützt nicht auf Dauer vor neuerlicher Ansteckung. Miteinander haben wir es bis jetzt immer geschafft, unsere Köpfe wieder lausfrei zu bekommen! J

 

Langeweile

Langeweile bei Kindern hat bei uns im Kindergarten absolute Berechtigung. Gerade wenn einem Kind „fad“ ist, entstehen neue Gedanken, sie können zur Ruhe kommen, sie können andere Kinder beobachtet und davon wieder neue Ideen bekommen.

Logopädische Reihenuntersuchung

Jedes Jahr werden alle 4- 5 Jährigen von einer Logopädin in Bezug auf Sprachverständnis, Lautbildung, Wortschatz und Sprachrichtigkeit kontrolliert. Im Anschluss werden alle Eltern mittels Brief über das Ergebnis der Untersuchung informiert. Bei Auffälligkeiten gibt es die Möglichkeit zu einem persönlichen Beratungsgespräch bzw. eine Einladung zur logopädischen Begleitung.

Mail

Wenn ein Kind krank ist, oder aus einem anderen Grund den Kindergarten nicht besuchen kann, kann es auch per Mail abgemeldet werden: kiga.gruenbach@edumail.at

Bei Bekanntgabe der Mailadresse von den Eltern, wird die Elternzeitung zusätzlich oder ausschließlich per Mail versendet.

Medikamente

Grundsätzlich dürfen wir im Kindergarten keine Medikamente an die Kinder verabreichen. Ausnahmsweise kann bei Festlegung der Vorgangsweise (Anleitung und Unterweisung) durch den behandelnden Arzt unter Einbeziehung von Erziehungsberechtigten und pädagogischer Fachkraft die Verabreichung vereinbart werden. (Auszug aus dem Kindernet OÖ)

Mittagsbetrieb

Die Anmeldung zum Mittagsbetrieb erfolgt grundsätzlich zu Kindergartenbeginn. Da es uns aber bewusst ist, dass die Wirtschaft und Betriebe mit flexiblen Arbeitskräften rechnen, können Ausnahmen und Sonderregelungen in Absprache mit der Leitung getroffen werden. Voraussetzung dafür ist jedoch die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Das Mittagessen kostet 3,00€ pro Kind und wird nach tatsächlichem Gebrauch ca. alle 3 Monate vom Konto der Eltern abgebucht.

Namen beschriften

Bitte alle Gegenstände (Jausenbox, Patschen, Turnbekleidung, Gatschgewand, Skihose, Handschuhe,…) mit Namen beschriften!

Öffnungszeiten

Unsere Öffnungszeiten sind:

Montag- Mittwoch von 700 bis 1600

Donnerstag von 700 bis 1630

Freitag von 700 bis 1400

Kinder, die nur den Vormittag besuchen können bis 13:00 Uhr im Kindergarten bleiben.

Offenes Haus

Das offene Haus richtet sich nach dem Konzept des offenen Arbeitens und ist in unserem Fall über viele Jahre gewachsen. Jährlich evaluieren wir unsere Arbeitsform, überdenken manche Ansätze und gestalten, je nach neuer Situationsanalyse, um. Das Land OÖ anerkennt unsere Form des Arbeitens und genehmigt jeweils für 3 Jahre unser Projekt.

Mittlerweile sind wir zu einem beliebten Haus der Begegnung geworden, in dem Kolleginnen und Kollegen aus OÖ Erfahrungen sammeln und hospitieren können.

Optiker

Jährlich besucht uns ein Optiker, der die Sehleistung der Kinder kontrolliert.

Portfoliomappe

Die Portfoliomappe begleitet die Kinder während der gesamten Kindergartenzeit. Die Pädagoginnen in unserem Haus gestalten diese und halten individuelle Entwicklungsschritte, besondere Ereignisse, Erlebnisse und Lernstrategien der Kinder fest. Kinder können außerdem darin Zeichnungen archivieren. Auch die Familie wird in die Gestaltung der Mappe miteinbezogen. Nach Abschluss der Kindergartenzeit geht die Portfoliomappe in den Besitz der Familie über.

Postrolle

Briefe und Benachrichtigungen vom Kindergarten transportieren die Kinder in der selbst gestalteten Postrolle mit nach Hause. Bitte die leere Postrolle am nächsten Tag wieder in den Kindergarten mitschicken.

Projekte

Wir geben den Kindern Zeit und Raum, um ihren Ideen nachgehen zu können. Aus Erlebnissen, Erzählungen, Beobachtungen, Interessen der Kinder entstehen oft intensive Spielsituationen. Unsere Aufgabe ist es, diese Themen der Kinder durch Beobachtung zu erkennen und durch Anteilnahme und Begleitung zu intensivieren. Projekte entstehen am MITEINANDER und so können scheinbar kleine Alltagssituationen zu großen Forschungs- und Lernprozessen wachsen.

Qualifikation

Text folgt.

Regeln und Grenzen

Unser ganzes Haus soll für die Kinder Spiel- und Entdeckerraum sein. Wir trauen den Kindern zu, sich selbstständig im Haus bewegen zu können und vertrauen auf ihre sozialen Fähigkeiten.

Ein Ampelsystem zeigt den Kindern, welche Räume geöffnet und welche Bereiche gesperrt sind. Unser Grundsatz im Haus heißt: Ich achte auf mich, auf dich und alle Dinge rund um mich.

Schlafen

Kinder, die bei uns über Mittag bleiben, haben die Möglichkeit zum Schlafen oder Ausrasten nach dem Essen. Während bei den jüngeren Kindern die Eltern die Situation mit der Pädagogin besprechen, entscheiden die älteren Kinder selbst, wie sie sich und ihren Körper erholen möchten. Die Kinder benötigen dazu einen eigenen Polster und eine Decke von zuhause.

Schnuppern

Im Frühling gibt es Schnuppertage für unsere Neueinsteiger. Die Termine dazu werden mit den Familien individuell vereinbart. Auch die örtliche Spielgruppe kommt zu uns regelmäßig schnuppern.

Schwerpunktgruppen

Zum Morgenkreis und dem anschließenden gemeinsamen Arbeiten, treffen sich die Kinder in altershomogenen Gruppen.

Es gibt folgende Gruppen:

  • Käferkinder (1-3 Jährige)
  • Sonnenkinder (3-4 Jährige)
  • Blumenkinder (4-5 Jährige)
  • Riesenkinder (5-6 Jährige)

Selbstständigkeit

Wir möchten den Kindern bei der Entdeckung der Welt helfen, indem wir eine Balance finden zwischen Gewähren- Lassen und Anregen. Wir unterstützen die Kinder, selbst Möglichkeiten zu finden und zeigen andererseits Lösungswege auf. Dabei ist es uns wichtig, so wenig wie möglich ins kindliche Tun einzugreifen oder es zu unterbrechen.

Speiseplan

Den Speiseplan für das Mittagessen kann online (siehe Downloadbereich) oder im Eingangsbereich des Kindergartens eingesehen werden.

Spielzeug von zu Hause

Gerade zu Kindergartenbeginn brauchen manche Kinder ein Kuscheltier, ein Stofftuch… von Hause. Die Vertrautheit, der Geruch oder die Assoziationen die das Kind mit diesem Gegenstand hat, geben oft Kraft den Alltag anfangs ohne Eltern bewältigen zu können.

Jährlich besprechen wir mit den Kindern und Eltern am Elternabend das Mitbringen von Spielsachen. Aus Erfahrung wissen wir, dass es oft Tränen zur Mittagszeit gibt, wenn der mitgebrachte Gegenstand dann nicht gefunden wird, etwas fehlt oder gar kaputt geworden ist.

Stofftaschen

Wir verzichten bewusst auf Plastiktaschen. Aus diesem Grund gibt es bei uns im Haus selbstgenähte Kindergarten- Stofftaschen, die sich zum Transportieren von Zeichnungen, Bastelarbeiten, Werkstücken…gut eignen. Wir bitten euch, diese wieder in den Kindergarten zurück zu schicken.

Nur bei nasser Wechselkleidung, verwenden wir kleine Einwegsackerl aus Plastik.

Süßigkeiten

Mit Rücksicht auf unsere Gesundheit, lassen die Kinder Süßigkeiten zuhause. Zu besonderen Anlässen gibt es Ausnahmen.

Sprachstandsfeststellung

Wir sind von Seiten des Landes OÖ verpflichtet, bei allen Kindern im Alter von 3,6- 6 Jahren eine Sprachstandsfeststellung mit dem BESK 2.0 durchzuführen. ­­Der BESK kann sowohl für Kinder mit Deutsch als Erstsprache verwendet werden als auch für simultan-bilingual aufwachsende Kinder, d. h. für Kinder, die seit der Geburt bzw. schon sehr früh mit Deutsch und (einer) weiteren Erstsprache(n) aufwachsen.

Bei der Anmeldung erhalten alle Eltern eine Einverständniserklärung zur Durchführung dieser Beobachtungsdokumentation. Die Kinder werden von uns in Bezug auf Sprachgebrauch, Wortschatz, Sprachverständnis, auditive Wahrnehmung, Beugen von Verben, Satzbau… beobachtet. Unsere Erkenntnisse werden in einem Beobachtungsbogen festgehalten, mögliche Abweichungen notiert und die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen im Team besprochen. So erhalten die Kinder im gesamten Haus individuelle, in den Alltag integrierte Sprachförderung.

Tante

Wir sehen uns nicht als „Tanten“ sondern als ausgebildete Pädagoginnen und Wegbegleiterinnen eures Kindes. Außerdem sind wir nur in sehr seltenen Fällen miteinander verwandt, was die Bezeichnung „Tante“ rechtfertigen würde.

Taschentücher

Jedes Kind nimmt im Herbst eine Taschentücherbox in den Kindergarten mit. So können sich die Kinder in jedem Raum Taschentücher nehmen.

Tascherl

Um die Jause gut transportieren zu können, benötigen die Kinder eine beschriftete Kindergartentasche oder einen beschrifteten Kindergartenrucksack.

Turnsackerl

Für die regelmäßigen angeleiteten Turneinheiten im großen Schulturnsaal benötigen die Kinder ein Turnsackerl mit Turnhose, T- Shirt und Turnpatschen.

Trinken

Im gesamten Haus stehen den Kindern Wasser- Trinkstationen zur Verfügung. Die Kinder brauchen daher keine separate Trinkflasche von zuhause.

Vorbereitungszeit einer Pädagogin

Die Arbeitszeit einer Pädagogin endet nicht mit Dienstschluss. Jede Pädagogin hat auch eine Vorbereitungszeit im Kindergarten und zu Hause. Diese Zeit dient zum Vor- und Nachbereiten der Bildungsarbeit und der Bildungspartnerschaft (Elterngespräche), zum Lesen von Fachlektüre, zum Dokumentieren, zum Foto bestellen, für den Einkauf von Materialien und noch vieles mehr.

Wechselkleidung

Bei uns benötigt jedes Kind eine Tasche mit Wechselkleidung. Oft passiert es beim Plantschen am Wasserspielplatz oder in den Sanitärräumen,  beim Jausnen, Matschen, Malen oder beim Klo gehen, dass die Kinder ihre Kleidung wechseln müssen.

Weiterbildung

Jede Pädagogin, Stützkraft und Helferin ist dazu verpflichtet, sich weiterzubilden. So können neueste Erkenntnisse der Pädagogik, Didaktik, Psychologie,… oder auch praktische Fähigkeiten erworben werden.

Wickeln

Wenn ein Kind noch gewickelt wird (eventuell auch nur beim Schlafen), brauchen wir im Kindergarten Windeln, Feuchttücher und eine Unterlage von zu Hause. Es gibt im Erdgeschoss und im 1.Stock einen Wickeltisch mit Leiter.

Kein Kind muss das Klo gehen beherrschen, wenn es zu uns in den Kindergarten kommt!

Wünsche

Wir sind offen für eure Wünsche und Vorschläge. Gemeinsam wollen wir das BESTE für die Kinder.

Zahngesundheit

Wir werden regelmäßig vom zahnprophylaktischen Dienst des PGA begleitet und besucht.

Zivildiener

In unserem Haus haben die Kinder die Möglichkeit auch männliche Bezugspersonen zu erleben. Seit 2015 unterstützen Zivildiener unsere Arbeit mit euren Kindern.